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Über 3.200 Niederschlagswasser-Bescheide zum Jahresende 2019

 

Erhebung von Flächendaten wird in mehreren Orten auch im nächsten Jahr fortgesetzt.

 

Zum Jahresende hat der Wasser- und Abwasserzweckverband Saalkreis (WAZV) in mehreren Gemeinden insgesamt 3242 Kostenbescheide für die Entsorgung von Niederschlagswasser versandt. Darin wurden auch Niederschlagswassergebühren für das Jahr 2015 berechnet. „Die Bescheide mussten noch vor Ablauf des alten Jahres versandt werden, um einer Verjährung vorzubeugen“, sagt WAZV-Geschäftsführer Holger Herrmann. Eine Veranlagung der Gebühren wäre 2020 nicht mehr möglich gewesen.

 

Die Beseitigung von Niederschlagswasser war dem Zweckverband als Aufgabe in den betroffenen Gemeinden zugefallen. Dafür werden satzungsgemäß Gebühren fällig. Das gilt auch, wenn die vorher zuständigen Aufgabenträger keine Gebühren für das Niederschlagswasser erhoben haben. Für mehrere Ortsteile arbeitet der Zweckverband noch daran, die genauen Flächendaten zu sammeln. „Dies ist ein aufwendiger und langwieriger Prozess“, erläutert Herrmann. Für die Orte, in denen die Erhebung noch nicht vollständig ist, haben die Bescheide vorläufigen Charakter. Dennoch arbeitet der WAZV mit Hochdruck an einer vollständigen und akkuraten Datenerhebung.

 

„Jeder Anschlussnehmer kann hieran mitwirken“, betont Herrmann. In vielen Orten wurden die Erfassungsbögen bereits versandt und die Ergebnisse sind Teil des Bescheides. Wirken Anschlussnehmer nicht an der Erhebung mit, greift für sie zunächst die Schätzung der Gebühren. In einigen Orten, darunter Kütten, Ostrau, teilweise Salzmünde, Sietzsch, Spickendorf und Schwerz werden die Erfassungsbögen erst im Laufe des Jahres 2020 an die Anschlussnehmer verschickt. Nur durch die aktive Mitwirkung lassen sich die genauen Berechnungsgrundlagen für die Niederschlagswassergebühren ermitteln.